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Nachlese NT07 - Kläranlage

Für unser siebtes Treffen Anfang März in Kirchahorn hatten wir ein Thema gewählt, das in vielen Kommunen ohnehin recht weit oben auf der Tagesordnung steht: Klimaschutz und Energieeffizienz in Kläranlagen.

Der technische Fortschritt hat in den letzten Jahren viele Möglichkeiten geschaffen, den Energieaufwand bei der Abwasserbehandlung zu reduzieren: Plattenbelüfter, effizientere Motoren, Schraubenverdichter, Schlammtrocknung oder Klärgasverstromung sind nur einige der oft genannten Schlagworte. Trotzdem sind die Kläranlagen in vielen Kommunen nach wie vor die größten Stromverbraucher. Vielerorts herrscht Sanierungsbedarf, zudem entsteht durch schärfere gesetzliche Vorgaben (siehe Klärschlamm-Problematik) zusätzlicher Handlungsdruck. Hinzu kommt, dass Klimaschutz nicht nur durch Energieeffizienz, sondern auch durch Verbesserungen im Prozessablauf erreicht werden kann.

In dieser komplexen Gemengelage haben wir über die Möglichkeiten informiert, den Treibhausgas-Ausstoß auf Kläranlagen zu senken und die Eigenstromerzeugung - vor allem mit Hilfe von Photovoltaik, unter Umständen aber auch mit kleiner Wasserkraft - auszubauen.

Hier finden Sie die Präsentationen:

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Netzwerktreffen: Zukunft der Biomasse

 

Auch wenn wir in Oberfranken heuer von größeren Flut- und Klimaschäden verschont geblieben sind, so sind die Folgen des Klimawandels dennoch unübersehbar: Unsere Wälder, vor allem die Fichten, sterben im Rekordtempo. Was die Dürre der vergangenen Jahre nicht geschafft hat, erledigt nun der Borkenkäfer. Dabei hatten wir wegen der vielen Niederschläge im Frühjahr und Sommer noch Hoffnung geschöpft. Doch im Herbst zeigt sich, dass die Schäden in vielen Waldgebieten größer sind als je zuvor.

Angesichts der enormen Veränderungen fragen sich erste Kommunen bereits, ob sich ehrgeizige Wärmeversorgungsprojekte auf Biomasse-Basis tatsächlich noch umsetzen lassen, und ob der Wald noch langfristig als „unerschöpflicher“ Energielieferant zur Verfügung steht.

 

5. Netzwerktreffen:
„Die Zukunft der Biomasse - ist genug für alle da?“

Mittwoch, 29. September 2021, ab 12:30 / 13:00 Uhr
im Feuerwehrzentrum, Auwaldstraße 4, 96231 Bad Staffelstein

Wir möchten dieses Thema mit einem Vertreter der Bayerischen Staatsforsten diskutieren, der wie kein zweiter den Überblick hat, was in Bayerns Wäldern derzeit passiert. Georg Dischner ist der Betriebsleiter des „Zentrums für Energieholz“ ZEF in Oberammergau und koordiniert die Verwertung von Energieholz aus dem Staatswald für ganz Bayern.

Außerdem möchten wir Ihnen vorstellen, wie wichtig der Einsatz von Kommunen für das Zustandekommen von Biomasse- und Nahwärmeprojekten ist und welche Fördermittel für Planung und Umsetzung zur Verfügung stehen.

Dabei soll auch der Austausch untereinander nicht zu kurz kommen: Sie sind wie immer herzlich eingeladen, von ihren eigenen Erfahrungen - zum Beispiel beim Einsatz von Biomasse oder im Betrieb von Nahwärmenetzen - zu berichten!

Im Anschluss möchten wir einen Blick ins Heizwerk der Obermain-Therme werfen. Dort wird seit 2006 die Energie für die Beheizung mehrerer Gebäude aus Biomasse bereitgestellt - und über eine ORC-Anlage sogar noch Strom aus der Abwärme erzeugt.

 

 

Photo: Sebastian Pociecha auf Unsplash

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Online-Schulung "Digitalisierte Gebäude"

Automatische Verbrauchserfassung, Leitsysteme, digitalisierte Gebäudedaten oder Trend-Begriffe wie "Building Information Modeling" - die Digitalisierung erfasst auch den Gebäudebereich mit voller Wucht.

Gerade in kleineren Kommunen stellt sich in diesem Zusammenhang natürlich die Frage: Welche konkreten Vorteile sind damit eigentlich für uns verbunden, oder ist das alles nur "Spielerei"?

Die nächste Schulung in unserem Partner-Netzwerk "keeno I" werden wir im weitesten Sinne dem Thema "Smart Building" widmen. Mit Bernd Zeilmann, Obermeister der Elektro-Innung Bayreuth, und Lennart Jäger vom Berliner Energiemanagement-Spezialisten "deZem" haben wir zwei ausgewiesene Experten als Referenten gewinnen können.

Auch diese Netzwerk-Veranstaltung werden wir pandemie-bedingt als Webinar via 'Microsoft Teams' anbieten.
Es findet statt am Donnerstag, 15. April 2021 von 13-15 Uhr.

Die Veranstaltung ist diesmal auch für die Teilnehmer unseres Netzwerks "keeno II" offen!

Ein Programm, weitere ausführliche Informationen und der Einwahl-Link gehen Ihnen in den nächsten Tagen per Mail zu. Bitte reservieren Sie sich den Termin aber schon jetzt. Die Veranstaltung eignet sich für Bürgermeisterinnen und Kämmerer, Mitarbeiterinnen aus dem Bauamt oder Hausmeister gleichermaßen!

 

Titelbild: Elifin Realty auf Unsplash

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Viertes Netzwerktreffen: Photovoltaik

 

Auch unser viertes Treffen im Netzwerk „keeno II“ möchten wir - mit ausreichend Sicherheitsabstand - wieder von Angesicht zu Angesicht durchführen. Thematisch geht es diesmal um die Sonne.

4. Netzwerktreffen

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 12:30 / 13:00 Uhr
+++ ACHTUNG: +++
Aus organisatorischen Gründen müssen wir kurzfristig den Veranstaltungsort wechseln!

Wir treffen uns nun auf der gegenüberliegenden Straßenseite
im Gasthof "Goldenes Herz", Hauptstraße 12

Link im BayernAtlas

Stromerzeugung aus Photovoltaik hat sich in gerade einmal zwei Jahrzehnten von einer teuren Liebhaberei für Klimaschutz-Idealisten zur weltweit günstigsten Form der Erneuerbaren Energieerzeugung entwickelt. Als die ersten geförderten Anlagen bei uns in Deutschland ans Netz gingen, lag die Einspeisevergütung noch bei rund 50 Cent/kWh. Heute werden in Wüstenregionen schon Projekte realisiert, die den Strom für rund EINEN Cent pro Kilowattstunde erzeugen können. Selbst bei uns in Oberfranken sind in großen Anlagen schon Gestehungskosten von 5 Cent und darunter zu erreichen. Und was kostet eigentlich der Strom aus einer abgeschriebenen Anlage…?

Wir sprechen also nicht nur über Klimaschutz, sondern auch über handfeste wirtschaftliche Vorteile. Der Einsatz von Sonnenstrom sollte deshalb auch im kommunalen Umfeld eine Selbstverständlichkeit sein. Doch leider sieht die Wirklichkeit anders aus! Viele kommunale Gebäude sind immer noch „oben ohne“, obwohl sie einen erheblichen Strombedarf haben. Und leider werden auch 2020 noch Gebäude saniert oder neu errichtet, bei denen die PV-Anlage an Dach oder Fassade schlicht „vergessen“ wird. Das darf nicht so bleiben.

Bei unserem Treffen wollen wir Ihnen die rasante Entwicklung der Photovoltaik in den letzten Jahren, ihre Rolle bei der Umsetzung der Energiewende und aktuelle gesetzliche Rahmenbedingungen vorstellen. Vor allem geht es aber um konkrete Beispiele aus der Region, wie PV-Strom aus großen und kleinen Anlagen in Kommunen genutzt wird - und welche wirtschaftlichen Vorteile sich damit verbinden.

Dabei soll auch der Austausch untereinander nicht zu kurz kommen: Sie sind wie immer herzlich eingeladen, von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Einsatz von Photovoltaik im kommunalen Umfeld zu berichten!

Den Ablauf der Veranstaltung finden Sie zum Download unter
http://keeno2.eanb.de/downloads/NT04_Einladung.pdf

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Drittes Netzwerktreffen: KWK

Unser drittes Treffen wird uns nach einigen Monaten Corona-Abstinenz wieder persönlich zusammenführen – natürlich mit ausreichendem Sicherheitsabstand.

Das Netzwerktreffen findet in Steinwiesen statt und widmet sich dem Thema „Kraft-Wärme-Kopplung im kommunalen Umfeld“:

3. Netzwerktreffen
Mittwoch, 15. Juli 2020, 13:00 Uhr
Wagners Hotel + Restaurant im Frankenwald, Mühlwiesen 1-3, 96349 Steinwiesen
Link im BayernAtlas

 

Kraft-Wärme-Kopplung, also die gleichzeitige Bereitstellung von Strom und Wärme, in der Regel durch ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk, ist aktueller denn je. Durch die Nutzung der entstehenden Abwärme vor Ort wird der eingesetzte Brennstoff effizient verwertet. Wenn Biogas oder in ein paar Jahren vielleicht auch synthetisch erzeugtes Windgas genutzt wird, arbeitet die Anlage sogar komplett CO2-frei. Fürs Erste bleibt aber Erdgas das Mittel der Wahl.

Im Augenblick überarbeitet der Bund das dafür maßgebliche KWK-Gesetz, wodurch sich auch die Rahmenbedingungen für Anlagen im kommunalen Bereich verändern werden. Bei unserem Netzwerktreffen möchten wir Ihnen Grundlagen und aktuelle Entwicklungen vorstellen, sinnvolle und weniger sinnvolle Einsatzbereiche für KWK aufzeigen und anhand eines konkreten Beispiels – dem Hotel, in dem wir uns treffen – durchspielen, ob ein BHKW die dort vorhandenen Formen der Wärmebereitstellung ergänzen könnte.

Alle Netzwerkteilnehmer sind herzlich eingeladen, ihre eigenen Erfahrungen mit dem Einsatz von BHKW in kommunalen Liegenschaften in die Diskussion einzubringen!

Den genauen Ablauf der Veranstaltung finden Sie hier zum Download.